Interdisziplinäres Institut

für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit (IKFN)


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Herzlich willkommen auf der Homepage des IKFN der Universität Osnabrück!

Das IKFN widmet sich der interdisziplinären Erforschung der Frühen Neuzeit (ca. 1500-1800). Es gehört damit zu den wenigen deutschen Forschungseinrichtungen, die sich explizit der Frühen Neuzeit zuwenden und für ein möglichst facettenreiches Bild die verschiedenen Blickwinkel und Erkenntnisinteressen mehrerer geisteswissenschaftlicher Disziplinen bündeln. Insgesamt kooperieren im IKFN neun Fächer: Geschichte, germanistische Literaturwissenschaft, Romanistik, Anglistik/Amerikanistik, Latinistik, Kunstgeschichte, Musikwissenschaft, evangelische Theologie und katholische Theologie.

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Aktuelles

Interdisziplinärer Workshop | 11.-12. Februar 2019 | Wolfenbüttel

Porträts in Serie. Ordnung und Funktion von Bilderreihen der Frühen Neuzeit.

Die Auseinandersetzung mit Einzelporträts erfreut sich seit längerem eines steigenden Interesses - Kontexte, Intentionen und Medien der seriellen Bildnis(re)produktion werden hingegen in der Forschung kaum thematisiert. Das Gleiche gilt für Rezeption und Nutzung frühneuzeitlicher Porträtserien. Der zweitägige Workshop greift dieses Desiderat auf und fokussiert sich auf den kollektiven Charakter von Bilderreihen. Gefragt wird nach Ordnung und Funktion von Porträtserien aus historischer, kunsthistorischer, literatur- und medienwissenschaftlicher Perspektive. Im Zentrum stehen gemalte und gezeichnete, aber auch gedruckte, plastische und literarische Porträts der Frühen Neuzeit.

Zeit: 11.-12. Februar 2019
Ort: Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel,
Meißner-Haus, Schlosspl. 2, 38304 Wolfenbüttel

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Tagung | 25.-27. Februar 2019 | Heidelberg

"Die Tobac und Caffée als 5te Element. Bey alle Leipsigk Leut iß tägligk Tractement."

FORMEN DER GESELLIGKEIT UND IHR HISTORISCHER WANDEL ALS HERAUSFORDERUNG DER FRÜHNEUZEITLICHEN KULTURGESCHICHTE, Internationales Wissenschaftsforum Heidelberg

In den letzten knapp zwei Jahrzehnten hat die Erforschung von Soziabilität in der internationalen Frühneuzeitforschung methodisch und durch die stärkere Berücksichtigung sozialer Praktiken für Formen der Gemeinschaftsbildung an Profil gewonnen. In der deutschsprachigen Forschung wurden diese Entwicklungen jedoch bisher kaum reflektiert. Im Rahmen der beantragten Tagung sollen die Ergebnisse internationaler Forschungen zur Soziabilität auf ältere und jüngere Studien zur frühneuzeitlichen Geselligkeit in Deutschland bezogen werden. Überprüft wird, inwiefern die Ergebnisse der internationalen Forschung sich beim exemplarischen Blick auf das Reich in der frühen Neuzeit bestätigen oder auch modifiziert werden müssen. Das scheint geboten, weil die internationale Soziabilitätsforschung die Kulturgeschichte des Reichs bisher kaum berücksichtigt. Ergänzend zur bereits in Ansätzen auf den Weg gebrachten Erforschung der Geselligkeit im 17. und 18. Jahrhundert wird dabei das Reformationszeitalter in den Blick genommen.

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Tagung | 14.-16. März 2019 | Schloss Osnabrück

„Es hat also jede Sache ihren Gesichtspunct ...“ Neue Blicke auf Justus Möser (1720-1794).

Wie kaum ein anderer hat Justus Möser auf umfassende Weise die Kultur, Geschichte und Gesellschaft besonders des Osnabrücker Landes beobachtet, geschildert und der Nachwelt vermittelt – und dies in höchster Anschaulichkeit. Daneben war er während der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts auch in politischer Hinsicht eine der entscheidenden Persönlichkeiten des Fürstbistums Osnabrück. Möser stellt somit eine Ausnahmegröße in der Geschichte des ehemaligen Hochstifts dar. Nicht zuletzt die Würdigung als „der herrliche Justus Möser“ durch Goethe bezeugt das hohe Ansehen, das der Aufklärer darüber hinaus auch außerhalb seines heimischen Territoriums genoss. 

Mösers 300. Geburtstag im Jahr 2020 wird daher zum Anlass genommen, sich dem Staatsmann, Juristen und äußerst produktiven Publizisten erneut zu widmen, zentrale Aspekte seiner Person und seines Schaffens zu beleuchten sowie den gegenwärtigen Forschungsstand zu diskutieren und zu ergänzen. Über die reine Fachwissenschaft hinaus sollen damit zugleich neue Impulse für die Wahrnehmung dieser Persönlichkeit und ihres Wirkens gegeben werden. 
Um Anmeldung bis zum 15. Februar 2019 mit der Anmeldekarte im Flyer wird gebeten.

Zeit: 14. bis 16. März 2019
Ort: Schloss Osnabrück, Aula, Neuer Graben, 49074 Osnabrück

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Lehrprojekt

HörWissen. Forschen – Inszenieren – Verklanglichen

Das interdisziplinäre Projekt HörWissen. Forschen – Inszenieren – Verklanglichen wird von der Universität Osnabrück im Rahmen des Programms LehrZeit gefördert. Studierende und Lehrende der Germanistik, der Geschichte und der Musik konzipieren gemeinsam im WiSe 2018/19 ein Hörspielseminar, das im SoSe 2019 als Projektseminar mit Studierenden der drei Fachrichtungen durchgeführt wird. Unterschiedliche historische Quellen werden dramaturgisch arrangiert und mit Stimmen, Geräuschen und Ton verklanglicht. Mit dem Projekt soll ein interdisziplinäres und praxisorientiertes Lehrformat etabliert werden, das es Studierenden ermöglicht, bereits während des Studiums mögliche Berufsfelder kennenzulernen (Medien/Hörfunk, Wissenschaftskommunikation, Dramaturgie) und ihr Wissen transdisziplinär, praxis- und projektorientiert anzuwenden. Eine ausführliche Projektbeschreibung finden Sie hier:

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Neuerscheinung

Olga Weckenbrock (Hg.): "Ritterschaft und Reformation. Der niedere Adel im Mitteleuropa des 16. und 17. Jahrhunderts"

Der Band entfaltet ein Panorama von vielschichtigen Handlungsspielräumen des niederen Adels im Reformationszeitalter und zeigt, wie dieser Stand das konfessionelle Geschehen in seinem lokalen Einflussbereich mitgestaltete und prägte. Die neun Beiträge präsentieren die Ergebnisse des gleichnamigen Workshops, der im Oktober 2014 am Institut für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit der Universität Osnabrück veranstaltet wurde.
Der Band ist Teil der Schriftenreihe Refo500 Academic Studies (R5AS), die von Herman J. Selderhuis unter anderem in Zusammenarbeit mit Siegrid Westphal (Forschungszentrum IKFN) herausgegeben wird.

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Neuerscheinung

Volker Arnke: "Vom Frieden" im Dreißigjährigen Krieg
Nicolaus Schaffshausens "De Pace" und der positive Frieden in der Politiktheorie

In der Politiktheorie zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges dominierte ein negatives Friedensverständnis. Krieg prägte die prominenten Werke wie etwa Hugo Grotius‘ De iure belli ac pacis. Dass es aber auch Schriften gab, die den Frieden aktiv fokussierten, wie z.B. Nicolaus Schaffshausens De pace, ist der Forschung bislang entgangen. Hier setzt die Studie an und fragt danach, welche positiven Friedensvorstellungen und -konzepte damals existierten.

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Kooperationspartner

Zentrum für Historische Friedensforschung
Universität Bonn

Studienzentrum
Venedig

Frankreichzentrum
der FU Berlin

Herzog August
Bibliothek

Museumsdorf
Cloppenburg

Uni Bologna
 

Uni Oldenburg
 

REFO 500
 

Uni Amiens
 

Uni Bordeaux III
 

Shakespeare
Gesellschaft

Forschungsbibliothek
Gotha