Interdisziplinäres Institut

für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit (IKFN)


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Herzlich willkommen auf der Homepage des Forschungszentrums IKFN der Universität Osnabrück!

Das Forschungszentrum IKFN widmet sich der interdisziplinären Erforschung der Frühen Neuzeit (ca. 1500-1800). Es gehört damit zu den wenigen deutschen Forschungseinrichtungen, die sich explizit der Frühen Neuzeit zuwenden und für ein möglichst facettenreiches Bild die verschiedenen Blickwinkel und Erkenntnisinteressen mehrerer geisteswissenschaftlicher Disziplinen bündeln. Insgesamt kooperieren im Forschungszentrum IKFN neun Fächer: Geschichte, germanistische Literaturwissenschaft, Romanistik, Anglistik/Amerikanistik, Latinistik, Kunstgeschichte, Musikwissenschaft, evangelische Theologie und katholische Theologie.

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Aktuelles

Vortrag | 16.01.2020 | 19 s.t.

"…die Leute sind Goldarbeiter…"
Justus Möser und die Bramscher Tuchmacher

Martin Siemsen (Hagen a.T.W.)

Als Regierungsberater war Justus Möser (1720-1794) auch maßgeblich für die ‚Wirtschaftspolitik‘ des Fürstbistums Osnabrück zuständig. Einen wichtigen Baustein seiner ökonomischen Überlegungen und deren praktischer Umsetzung bildete das Bramscher Tuchmacherhandwerk, für das er sich auch privat in Wort und Tat engagierte. Wie zu zeigen sein wird, entwickelten die Bramscher Tuchmacher für Mösers Vorstellung von politischer Ökonomie eine geradezu exemplarische Bedeutung.

Beginn: 19:oo Uhr
Ort: Schloss Osnabrück (Neuer Graben 29), Raum 213

Vortrag | 17.01.2020 | 13 Uhr s.t.

Sinne im Kulturkontakt. Sinnesirritation, Geschlecht und Kommunikation in englischen Nordamerikaberichten des 16. und 17. Jahrhunderts.

Prof. Dr. Daniela Hacke (Berlin)

VORTRAG ENTFÄLLT WG. KRANKHEIT

Die Sensory History ist in den letzten Jahren neu justiert worden, wird aber trotzdem noch überwiegend innerhalb nationaler Narrative und begrenzter Untersuchungsräume betrieben und als eine europäische Errungenschaft der westlichen Zivilisation geschrieben. Diese thematische und methodische Engführung soll in dem Vortrag überwunden werden. Sensory History wird neu als eine Geschichte der Begegnung verschiedener Sinnessysteme und - soweit möglich - als Geschichte des transkulturellen Austausches konzipiert. Im Fokus steht die Erforschung von Funktion und Bedeutung der Sinne in frühneuzeitlichen Kontaktzonen und Begegnungsräumen. Auf der Grundlage englischer Berichte von First (and Second) Cultural Encounter in Nordamerika werden die geschlechtsspezifischen Sinnesirritationen europäischer Reisender im Kontext von Wahrnehmungs- und Kommunikationsstrukturen analysiert.

Beginn: 13:00 Uhr
Ort: Schloss, Raum 11/211

Vortrag | 8.12.2019 | 11 Uhr

"Was ist die Liebe zum Vaterlande? - Voltaire, Möser und die Entstehung eines westfälischen Patriotismus"

Dr. Frank Stückemann (Bielefeld)

In Gedenken an Justus Möser (14. Dezember 1720 - 8. Januar 1794) veranstalten Stadt Osnabrück und Justus-Möser-Gesellschaft seit 1987 gemeinsam den Festvortrag zum Geburtstag von Justus Möser im Friedenssaal des historischen Rathauses statt. Hierzu laden Stadt Osnabrück und Justus-Möser-Gesellschaft herzlich ein.

Zeit: Sonntag, 8. Dezember 2019, 11.00 Uhr
Ort: Friedenssaal des historischen Rathauses

Kooperationspartner

Zentrum für Historische Friedensforschung
Universität Bonn

Studienzentrum
Venedig

Frankreichzentrum
der FU Berlin

Herzog August
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Uni Bologna
 

Uni Oldenburg
 

REFO 500
 

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Uni Bordeaux III
 

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