Interdisziplinäres Institut

für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit (IKFN)


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Herzlich willkommen auf der Homepage des Forschungszentrums IKFN der Universität Osnabrück!

Das Forschungszentrum IKFN widmet sich der interdisziplinären Erforschung der Frühen Neuzeit (ca. 1500-1800). Es gehört damit zu den wenigen deutschen Forschungseinrichtungen, die sich explizit der Frühen Neuzeit zuwenden und für ein möglichst facettenreiches Bild die verschiedenen Blickwinkel und Erkenntnisinteressen mehrerer geisteswissenschaftlicher Disziplinen bündeln. Insgesamt kooperieren im Forschungszentrum IKFN neun Fächer: Geschichte, germanistische Literaturwissenschaft, Romanistik, Anglistik/Amerikanistik, Latinistik, Kunstgeschichte, Musikwissenschaft, evangelische Theologie und katholische Theologie.

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Ausschreibung wiss. Mitarbeiter*in (m/w/d)

Das Forschungszentrum IKFN sucht zum 1. Juli 2020 eine*n wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (m/w/d) (13 TV-L, 50%) Die Stelle ist auf 2,5 Jahre befristet.

Ihre Aufgaben:

  • Antragsvorbereitung von Drittmittelprojekten des Forschungszentrums
  • Mitwirkung an den Forschungsvorhaben des Forschungszentrum

Einstellungsvoraussetzungen:

  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium in einem der am Forschungszentrum beteiligten Fächer (Geschichte, Kunstgeschichte, Romanistik, Anglistik/Amerikanistik, Latinistik, german. Literaturwissenschaft, Musikwissenschaft oder ev./kath. Theologie)
  • Erfahrungen im Verfassen und Erstellen von Drittmittelanträge

Idealerweise verfügen Sie über:

  • Kenntnisse in der Frühen Neuzeit
  • Erfahrungen in der Bearbeitung von wissenschaftlichen Projekten
  • Erfahrung in der interdisziplinären Zusammenarbeit
  • eine abgeschlossene Promotion
  • hervorragende Deutsch- und Englischkenntnisse

Berwerbungsschluss ist der 09.04.2020.
Weitere Informationen finden Sie auf der UOS-Seite.

Vortrag | 29.04.2020 | 18:15 s. t.

Affekte - Gender - Raum. Probleme und Methoden einer historischen Emotionsforschung

Prof. Dr. em. Rüdiger Schnell (Basel)

 

---- Vortrag entfällt zur Unterstützung der Eindämmung der COVID-19-Infektionswelle ----

 Seit über zwanzig Jahren boomt die historische Emotionsforschung. Doch die kritische Reflexion auf deren Erkenntnisinteressen und - möglichkeiten wird gerade aufgrund dieser neu erreichten Attraktivität behindert. Allein schon die Einsicht, dass Historiker, Literaturwissenschaftler oder Philosophen nicht die gleiche historische Emotionsforschung betreiben (können), wird selten berücksichtigt. Interessant dürfte es deshalb sein, wenn etwa die geschichtswissenschaftliche Emotionsforschung aus dem Blickwinkel eines Literaturwissenschaftlers betrachtet wird. Das Rahmenthema der Vortragsreihe ('Affekte - Gender - Raum') bietet die Gelegenheit, grundlegende theoretische und methodische Probleme der historischen Emotionsforschung anhand konkreter Textbeispiele zu beleuchten.

Beginn: 18:15 Uhr
Ort: Seminarstraße 20, Raum 15/130

Vortrag | 13.05.2020 | 18:15 s.t.

Sinne im Kulturkontakt. Sinnesirritation, Geschlecht und Kommunikation in englischen Nordamerikaberichten des 16. und 17. Jahrhunderts

Prof. Dr. Daniela Hacke (Berlin)

---- Vortrag entfällt zur Unterstützung der Eindämmung der COVID-19-Infektionswelle ----

Die Sensory History verfügt über eine dynamische Historiographie zur Kulturgeschichte der Sinne. Auffällig ist die in den letzten Jahren vollzogene Neujustierung einiger methodischer und forschungsrelevanter Schwerpunkte; so hat sich die Sensory History von einer Ideengeschichte zur Geschichte der Praktiken der sinnlichen Wahrnehmung, von der Erforschung der leitenden Sinne (Auge und Ohr) zu einer vermehrten Berücksichtigung auch der sogenannten niederen Sinne (Geruch, Geschmack, Tastsinn) entwickelt. Diesen methodischen Potentialen zum Trotz wird die Sensory History überwiegend innerhalb nationaler Narrative und begrenzter Untersuchungsräume (Städte, Länder) betrieben; zudem ist sie überwiegend als eine europäische Errungenschaft der westlichen Zivilisation geschrieben worden.

Beginn: 18:15 Uhr
Ort: Schloss, Raum 11/212 

Kooperationspartner

Zentrum für Historische Friedensforschung
Universität Bonn

Studienzentrum
Venedig

Frankreichzentrum
der FU Berlin

Herzog August
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Museumsdorf
Cloppenburg

Uni Bologna
 

Uni Oldenburg
 

REFO 500
 

Uni Amiens
 

Uni Bordeaux III
 

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